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DCK goes green
KONGRESSZEITPLAN
Den Kongresszeitplan (bitte etwas Geduld, Datenbankabfrage!) des 137. Kongresses der DGCH finden Sie hier!
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PROGRAMMSUCHE
Durchsuchen Sie online das wissenschaftliche Programm nach Stichworten.
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NEWS
29.05.2020
Die Sonderausgabe „CHAZ kompakt Mai 2020“ mit Beiträgen die seitens der Referenten und der Industrie auf dem DCK2020 geplant waren ist ab sofort online & kostenfrei verfügbar.
13.05.2020
Abstracts bei European Surgical Research ab sofort verfügbar
23.04.2020
Abstracts bei Innovative Surgical Sciences ab sofort verfügbar
28.11.2019
Die Bewerbungsdeadline für das Studentenforum endet am 29. November 2019! Jetzt noch schnell das Formular ausfüllen und bewerben!
11.10.2019
Die Bewerbung für das Studentenforum ist ab jetzt möglich.
04.10.2019
Die Abstracteinreichung ist abgeschlossen. Wir danken den Einreichern für rund 1000 Abstracts und freuen uns auf einen spannenden Kongress.
01.10.2019
Die Deadline zur Abstracteinreichung wurde bis zum 03.10.2019, 24.00 Uhr (MEZ) verlängert. Hier geht’s zur Abstracteinreichung.
02.07.2019
Start Abstracteinreichung.
14.06.2019
Die Ankündigung des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses steht zum Download zur Verfügung.
14.06.2019
Die Website des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses ist in Betrieb.
 
 

Grußwort DBfK

Dr. h.c. Franz Wagner MSc, RbP
Dr. h.c. Franz Wagner
MSc, RbP
 

Intelligenz, Intuition und Individualität – Gemeinsam lernen und heilen

Zu den DBfK-Fortbildungstagen für Pflegeberufe im Operationsdienst im Rahmen des 137. Deutschen Chirurgen Kongresses lade ich Sie herzlich ein!

Die drei Schlüsselbegriffe aus dem Motto des DCK 2020 umreißen schlagwortartig die Thematiken, an denen sich die Spannungsfelder im Operationsdienst und in den Funktionsbereichen im Krankenhaus wie auch in der ambulanten chirurgischen Versorgung aufladen. In der industriellen Welt sind die Prozesse der Digitalisierung horizontaler und vertikaler Wertschöpfungsketten von Unternehmen der Megatrend – mit gewaltigen Folgen für die Arbeitswelt und die Beschäftigungsverhältnisse. Und auch im Bereich der Gesundheitsversorgung halten die Versprechungen der Industrie 4.0 Einzug. Robotik und maschinengestützte Assistenzsysteme, verbunden mit dem Einzug von auf algorhythmischer Massendatenanalyse beruhenden Entscheidungshilfen (harmlos verpackt unter dem nicht differenzierenden Begriff von künstlicher Intelligenz) halten ungebremst Einzug in die pflegerische und medizinische Versorgung. Maschinengestützte Entscheidungen versprechen, die Patientensicherheit zu verbessern und technische Hilfen sollen die Arbeitswelt OP erträglicher machen. Die ergonomischen Belastungen im Beruf sollen erleichtert werden, langes Stehen in gebeugter Haltung, unvorteilhafte Pausenmöglichkeiten, monotone Arbeitsabläufe, all dies wird verlagert auf die Technik.

Aber auch genuine Prozesse in personenbezogenen Dienstleistungen – in einer patientenzentrierten Leistungserbringung – werden sich deutlich verändern. Das, was die Intuition pflegerischer und medizinischer Tätigkeit bisher ausmachte, also das Beobachten und Erfassen der Patientenmerkmale, das Überwachen, Erkennen von Symptomen, das Überprüfen und Bewerten von Veränderungen in die eine wie die andere Richtung, könnte in technisch-digitalisierte Systeme, in die Technik von Scannern, Sensoren und Spracherkennungsprogrammen übergehen. Da gilt es aufzupassen und das Machbare vom Sinnvollen zu unterscheiden. Wir Pflegefachpersonen müssen uns dabei aktiv in die Debatte einbringen.

Diese Veränderungen haben große Auswirkungen sowohl auf die Menschen, die versorgt werden, als auch auf die Menschen, die die Versorgung erbringen. Individualität, die Besonderheiten der einzelnen Patientinnen und Patienten werden aus der angepassten technischen Perspektive beurteilt, normativ, am Vergleichsmaßstab aller Patient/innen mit dieser Charakteristik. Berufliche Anforderungsprofile und Rollen werden (de)formiert, neben den technischen Systemen zu bestehen.

Wir sind als Berufsverband bekanntlich nicht glücklich darüber, dass die bestehenden Herausforderungen nicht systematisch bearbeitet werden. Stattdessen werden neue Berufe erfunden, getrieben vor allem vom Interesse, Lücken zu füllen. Wir erwarten dazu zukünftig einen deutlich ganzheitlicheren Ansatz. Ansonsten wird es uns nicht gelingen, die aktuelle Pflegekrise aufzulösen.

Pflege im Operationsdienst ist immer Teamarbeit und so sollen diese Fortbildungstage, die der DBfK seit vielen Jahren gestaltet, zum fachlichen und berufspolitischen Austausch zu diesen und anderen Themen beitragen.

Freuen Sie sich auf viele Anregungen und gute Gespräche!

Dr. h.c. Franz Wagner MSc, RbP
Bundesgeschäftsführer DBfK


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