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DCK goes green
KONGRESSZEITPLAN
Den Kongresszeitplan (bitte etwas Geduld, Datenbankabfrage!) des 137. Kongresses der DGCH finden Sie hier!
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PROGRAMMSUCHE
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NEWS
28.11.2019
Die Bewerbungsdeadline für das Studentenforum endet am 29. November 2019! Jetzt noch schnell das Formular ausfüllen und bewerben!
11.10.2019
Die Bewerbung für das Studentenforum ist ab jetzt möglich.
04.10.2019
Die Abstracteinreichung ist abgeschlossen. Wir danken den Einreichern für rund 1000 Abstracts und freuen uns auf einen spannenden Kongress.
01.10.2019
Die Deadline zur Abstracteinreichung wurde bis zum 03.10.2019, 24.00 Uhr (MEZ) verlängert. Hier geht’s zur Abstracteinreichung.
02.07.2019
Start Abstracteinreichung.
14.06.2019
Die Ankündigung des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses steht zum Download zur Verfügung.
14.06.2019
Die Website des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses ist in Betrieb.
 
 

Grußwort DGAI

Prof. Dr. med.
Rolf Rossaint
Prof. Dr. med.
Rolf Rossaint
 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Namen der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) begrüße ich Sie herzlich zum 137. Deutschen Chirurgen Kongress.

Der Leitspruch der Chirurgenkongresse „Gemeinsam Lernen und Heilen“ drückt umfassend das aus, was aus anästhesiologischem Blickwinkel unser ärztliches Handeln im perioperativen Prozess ausmacht – die partnerschaftliche, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den beteiligten ärztlichen Fachgebieten, insbesondere den chirurgischen Disziplinen, bei der wir von- und miteinander lernen.

Das Kongressmotto im Jahr 2020 „Intelligenz, Intuition und Individualität“ spannt dabei einen Bogen von leitliniengerechter wissenschafts- und evidenzbasierter Kompetenz über erfahrungsbasierte Entscheidungen kompetenter und gut ausgebildeter Ärzte hin zu individualisierten Therapien unter Nutzung von Bioinformatik und künstlicher Intelligenz. Das sich daraus ergebende Spannungsfeld in einem von Reglementierung und Standarisierung geprägten Gesundheitssystem, welches den ärztlichen Handlungsspielraum zunehmend beschränkt, gilt es intelligent zum Nutzen für unsere Patienten zu gestalten. Grade die Intuition, die man auch als Resultat langjähriger Erfahrung und Anhäufung von Wissen, oder nach Gigerenzer als „unbewusste Form der Intelligenz“ bezeichnet, sollte dabei durch technische Innnovationen nicht völlig aus dem ärztlichen Handeln verschwinden. Leitlinien, ubiquitär digital verfügbares Wissen, Algorithmen basierte Entscheidungsprozesse und künstliche Intelligenz sind im Sinne unserer Patienten wichtige Beiträge für eine noch sicherere Behandlung. Sie können aber keine Empathie und Intuition vollständig ersetzen, sondern ergänzen und unterstützen den ärztlichen Entscheidungsprozess um für jeden individuellen Patienten die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten.

Ein spannender Weg, bei dem die Chirurgie ihren Partner, die Anästhesiologie, an ihrer Seite weiß. Diese interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit wird tagtäglich in den Operationssälen und auf den Stationen unseres Landes gelebt. Sie findet, was unsere Fachgebiete anbelangt, ihren Ausdruck in den traditionellen Präsidialgesprächen Anästhesie/Chirurgie im Januar eines jeden Jahres und begegnet uns auch beim Studium des Kongressprogrammes in vielen seiner Bestandteile.

Dabei ist die Diskussion, gelegentlich auch die kontroverse Diskussion, eine Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen wissenschaftlichen Diskurs, sei es in der Grundlagen- oder in der klinischen Forschung. Auch im Bereich der Weiter- und Fortbildung, dies zeigen auch die Arbeiten zur Musterweiterbildungsordnung, ergeben sich viele Schnittstellen, die nur gemeinsam erfolgreich gestaltet werden können.

In Zeiten knapper werdender Ressourcen und einer fortschreitenden Reglementierung der Medizin muss sich diese Gemeinsamkeit auch darin manifestieren, dass wir den sich verändernden Rahmenbedingungen mit eigenen Konzepten begegnen. Kompetitive, hochwertige Grundlagenwissenschaften, klinische und translationale Forschung sowie Versorgungsforschung in intra- und interprofessionellen Netzwerken sowie Forschungsverbünden bilden dabei die wissenschaftliche Grundlage unseres Handelns.

Wir wünschen Ihnen in diesem Sinne einen erfolgreichen Verlauf Ihres Jahreskongresses und freuen uns auf die Gelegenheit zum intensiven Gedankenaustausch mit Ihnen, den Pflegekräften und der Industrie.

Mit herzlichen, kollegialen Grüßen

Prof. Dr. med. Rolf Rossaint
Präsident DGAI 2019/2020


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