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Die Sonderausgabe „CHAZ kompakt Mai 2020“ mit Beiträgen die seitens der Referenten und der Industrie auf dem DCK2020 geplant waren ist ab sofort online & kostenfrei verfügbar.
Abstracts bei European Surgical Research ab sofort verfügbar
Abstracts bei Innovative Surgical Sciences ab sofort verfügbar
Die Bewerbungsdeadline für das Studentenforum endet am 29. November 2019! Jetzt noch schnell das Formular ausfüllen und bewerben!
Die Bewerbung für das Studentenforum ist ab jetzt möglich.
Die Abstracteinreichung ist abgeschlossen. Wir danken den Einreichern für rund freuen uns auf einen spannenden Kongress.
Die Deadline zur Abstracteinreichung wurde bis zum 03.10.2019, 24.00 Uhr (MEZ) verlängert. Hier geht’s zur Abstracteinreichung.
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Die Ankündigung des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses steht zum Download zur Verfügung.
Die Website des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses ist in Betrieb.
Grußwort BDC

Prof. Dr. med. Dr. h.c.
Hans-Joachim Meyer
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
erneut ist es mir eine besondere Freude, sie auch im Namen des
Berufsverbands der Deutschen Chirurgen zum 137. Kongress der
Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und mitveranstaltenden
Fachgesellschaften nach Berlin einladen zu dürfen. Dieser Kongress
stellt sich erstmals mit einer neuen Marke, dem DCK 2020,
also Deutscher Chirurgen Kongress und dem Untertitel „Gemeinsam
lernen und heilen“ dar. Dieser Leitsatz verdeutlicht besonders
die Notwendigkeit einer interdisziplinären und -professionellen
Zusammenarbeit im klinischen Alltag mit Wissenszuwachs aus allen Bereichen
des Gebiets Chirurgie; vor allem in einer Zeit zunehmender Spezialisierung ist der Blick
über die eigenen Fachgrenzen hinaus mehr als angezeigt. Das Motto des Kongresses:
„Intelligenz, Intuition und Individualität“ ist von allen chirurgischen Fächern in gleicher
Weise gefordert. Die natürliche menschliche Intelligenz kann nun durch die sogenannte
künstliche Intelligenz, gestützt auf einen möglichst großen Datenpool und der richtigen
Auswahl entsprechender Algorithmen, bei den Bemühungen um wissenschaftliche
Evidenz weiter gesteigert werden. Intuition verlangt auch ohne IT-Unterstützung
die situations-angepasste Reaktion des Chirurgen, sowohl bei der Indikationsstellung
als auch bei der Beherrschung nicht vorhergesehener Zwischenfälle. Im Zusammenspiel
von Intelligenz und Intuition ergibt sich dann die individualisierte, also maßgeschneiderte
chirurgische Therapie, wobei stets der Patient im Mittelpunkt bei dem
Bestreben nach einem optimalen Behandlungsergebnis stehen muss.
Entsprechend der dargestellten Trias liegt nun ein Schwerpunkt des Kongresses in der
Datenerfassung und -auswertung bezüglich Diagnostik und Therapie, genauso wie der
Einsatz neuer Technologien, z. B. bei roboterassistierten chirurgischen Eingriffen. Die
Digitalisierung im Gesundheitswesen generell steht auch beim Gesundheitsminister
J. Spahn ganz oben auf der Agenda der notwendigen Reformen und Innovationen,
nicht zuletzt auch deshalb, weil Deutschland in diesem Bereich im internationalen Vergleich
sicherlich keine Spitzenposition einnimmt. Nach einer kürzlich durchgeführten
Umfrage
erhofft sich die Ärzteschaft durch einen sinnvollen Einsatz der Digitalisierung
vor allem eine Entlastung von dem weiter ansteigenden bürokratischen Arbeitsaufwand,
den 80% der befragten Ärzte als größtes Problem in ihrer derzeitigen Tätigkeit ansehen.
Auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz wird von etwa der Hälfte der Ärzte
als Chance für eine Verbesserung von diagnostischen und therapeutischen Ansätzen
eingestuft, wobei 83% der Meinung sind, dass natürlich den Ärzten weiterhin die empathische
Rolle einer „menschlichen Gesundheitsversorgung“ zufallen muss. Hoffentlich
kann durch die forcierte Einführung der Digitalisierung bisher Versäumtes nachgeholt
werden, etwaiger Aktivismus muss allerdings auch eine Gesamtstrategie erkennen
lassen: So die Frage nach dem realistischen Nutzen der verschiedenen Projekte bzw.
der Aufgabe, alle Betroffenen, vom Patienten bis hin zu den Leistungserbringern und
anderen Institutionen, von einer aktiven Teilnahme überzeugen zu können.
Ein weiterer Schwerpunkt auf diesem Kongress befasst sich mit der Nachwuchsakquise
und Verpflichtung zu einer hochwertigen Weiterbildung im Gebiet Chirurgie, vor allem
unter dem Aspekt des sich abzeichnenden Ärztemangels bzw. der zur Verfügung stehenden
„ Arztzeit “. Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen unterstützt seit Jahren
die Aktivitäten im Nachwuchsbereich, so durch Workshops: „Nur Mut! Chirurgie zum
Mitmachen“, die bereits in den Schulen angeboten werden. Ferner sind wir alle besonders
gefordert, den Studierenden im praktischen Jahr die Faszination aller Facetten
der Chirurgie zu vermitteln und sie für das Fach Chirurgie zu begeistern. Einen weiteren
Baustein hierzu stellt auch das seit einigen Jahren während des Jahreskongresses
eingeführte und sehr gut angenommene Studentenforum dar.
Traditionell beteiligt sich der BDC aktiv am Deutschen Chirurgen Kongress: Dieses Mal
mit zehn Sitzungen, möglichst interdisziplinär konzipiert sowie mit drei Workshops.
Besonders danken wir dabei dem Kongresspräsidenten für die Möglichkeit, erneut
Sitzungen besonders für niedergelassene Ärzte mit Schwerpunktthemen und Seminaren
am letzten Kongresstag anbieten zu können. Wir hoffen damit, den Kolleginnen
und Kollegen in der Niederlassung einen Anreiz zum Besuch des DCK 2020 bieten zu
können.
Nun sehen wir den anstehenden Kongresstagen, auch mit einigen Erneuerungen, wie
Beteiligung der diagnostischen Fächer oder Boardsitzungen verschiedener Fachgebiete,
gespannt entgegen. Anregende, sicher auch kontroverse Diskussionen zu verschiedenen
Themenkomplexen sind zu erwarten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen
einen relevanten Erkenntnisgewinn, intensiven fachlichen und persönlichen Austausch
und ausreichende Kondition bei Teilnahme am Organspendelauf. Ich freue
mich auf ein Wiedersehen in Berlin!
Mit besten kollegialen Grüßen
Ihr
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hans-Joachim Meyer
Präsident BDC







