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Die Bewerbungsdeadline für das Studentenforum endet am 29. November 2019! Jetzt noch schnell das Formular ausfüllen und bewerben!
Die Bewerbung für das Studentenforum ist ab jetzt möglich.
Die Abstracteinreichung ist abgeschlossen. Wir danken den Einreichern für rund freuen uns auf einen spannenden Kongress.
Die Deadline zur Abstracteinreichung wurde bis zum 03.10.2019, 24.00 Uhr (MEZ) verlängert. Hier geht’s zur Abstracteinreichung.
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Die Ankündigung des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses steht zum Download zur Verfügung.
Die Website des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses ist in Betrieb.
Grußwort DBfK

Dr. h.c. Franz Wagner
MSc, RbP
Intelligenz, Intuition und Individualität – Gemeinsam lernen und
heilen
Zu den DBfK-Fortbildungstagen für Pflegeberufe im Operationsdienst
im Rahmen des 137. Deutschen Chirurgen Kongresses lade ich Sie herzlich ein!
Die drei Schlüsselbegriffe aus dem Motto des DCK 2020 umreißen
schlagwortartig die Thematiken, an denen sich die Spannungsfelder
im Operationsdienst und in den Funktionsbereichen im
Krankenhaus wie auch in der ambulanten chirurgischen Versorgung
aufladen. In der industriellen Welt sind die Prozesse der
Digitalisierung horizontaler und vertikaler Wertschöpfungsketten von Unternehmen
der Megatrend – mit gewaltigen Folgen für die Arbeitswelt und die Beschäftigungsverhältnisse.
Und auch im Bereich der Gesundheitsversorgung halten die Versprechungen
der Industrie 4.0 Einzug. Robotik und maschinengestützte Assistenzsysteme, verbunden
mit dem Einzug von auf algorhythmischer Massendatenanalyse beruhenden
Entscheidungshilfen (harmlos verpackt unter dem nicht differenzierenden Begriff von
künstlicher Intelligenz) halten ungebremst Einzug in die pflegerische und medizinische
Versorgung. Maschinengestützte Entscheidungen versprechen, die Patientensicherheit
zu verbessern und technische Hilfen sollen die Arbeitswelt OP erträglicher
machen. Die ergonomischen Belastungen im Beruf sollen erleichtert werden, langes
Stehen in gebeugter Haltung, unvorteilhafte Pausenmöglichkeiten, monotone Arbeitsabläufe,
all dies wird verlagert auf die Technik.
Aber auch genuine Prozesse in personenbezogenen Dienstleistungen – in einer patientenzentrierten
Leistungserbringung – werden sich deutlich verändern. Das, was die Intuition pflegerischer und medizinischer Tätigkeit bisher ausmachte, also das
Beobachten und Erfassen der Patientenmerkmale, das Überwachen, Erkennen von
Symptomen, das Überprüfen und Bewerten von Veränderungen in die eine wie die andere
Richtung, könnte in technisch-digitalisierte Systeme, in die Technik von Scannern,
Sensoren und Spracherkennungsprogrammen übergehen. Da gilt es aufzupassen und
das Machbare vom Sinnvollen zu unterscheiden. Wir Pflegefachpersonen müssen uns
dabei aktiv in die Debatte einbringen.
Diese Veränderungen haben große Auswirkungen sowohl auf die Menschen, die versorgt
werden, als auch auf die Menschen, die die Versorgung erbringen. Individualität,
die Besonderheiten der einzelnen Patientinnen und Patienten werden aus der angepassten
technischen Perspektive beurteilt, normativ, am Vergleichsmaßstab aller
Patient/innen mit dieser Charakteristik. Berufliche Anforderungsprofile und Rollen
werden (de)formiert, neben den technischen Systemen zu bestehen.
Wir sind als Berufsverband bekanntlich nicht glücklich darüber, dass die bestehenden
Herausforderungen nicht systematisch bearbeitet werden. Stattdessen werden neue
Berufe erfunden, getrieben vor allem vom Interesse, Lücken zu füllen. Wir erwarten
dazu zukünftig einen deutlich ganzheitlicheren Ansatz. Ansonsten wird es uns nicht
gelingen, die aktuelle Pflegekrise aufzulösen.
Pflege im Operationsdienst ist immer Teamarbeit und so sollen diese Fortbildungstage,
die der DBfK seit vielen Jahren gestaltet, zum fachlichen und berufspolitischen
Austausch zu diesen und anderen Themen beitragen.
Freuen Sie sich auf viele Anregungen und gute Gespräche!
Dr. h.c. Franz Wagner MSc, RbP
Bundesgeschäftsführer DBfK







