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Die Sonderausgabe „CHAZ kompakt Mai 2020“ mit Beiträgen die seitens der Referenten und der Industrie auf dem DCK2020 geplant waren ist ab sofort online & kostenfrei verfügbar.
Abstracts bei European Surgical Research ab sofort verfügbar
Abstracts bei Innovative Surgical Sciences ab sofort verfügbar
Die Bewerbungsdeadline für das Studentenforum endet am 29. November 2019! Jetzt noch schnell das Formular ausfüllen und bewerben!
Die Bewerbung für das Studentenforum ist ab jetzt möglich.
Die Abstracteinreichung ist abgeschlossen. Wir danken den Einreichern für rund freuen uns auf einen spannenden Kongress.
Die Deadline zur Abstracteinreichung wurde bis zum 03.10.2019, 24.00 Uhr (MEZ) verlängert. Hier geht’s zur Abstracteinreichung.
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Die Ankündigung des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses steht zum Download zur Verfügung.
Die Website des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses ist in Betrieb.
Grußwort Bundesärztekammer

Dr. med. (I)
Klaus Reinhardt
Der digitale Wandel ist in nahezu allen Gesellschaftsbereichen in
vollem Gange – auch im deutschen Gesundheitswesen. Bildgebende
Verfahren und andere IT-gestützte Methoden gehören in
Kliniken und in vielen Praxen längst zum Alltag. Vielerorts profitieren
Patienten von neuen telemedizinischen Angeboten. Sowohl in
der Akutversorgung, zum Beispiel von Schlaganfallpatienten, als
auch bei der Versorgung chronisch Kranker sind telemedizinische
Verfahren und Methoden etabliert. Das Deutsche Telemedizinportal
der gematik listet mehr als 170 telemedizinische Projekte auf,
die zurzeit in Deutschland durchgeführt werden.
Auch im Vergleich zu anderen Branchen braucht sich das Gesundheitswesen
nicht zu verstecken. Erst kürzlich kam eine Studie des Instituts der
Deutschen Wirtschaft zu dem Ergebnis, dass Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen
Spitzenreiter darin sind, Beschäftigte durch entsprechende Fortbildungen fit zu machen
für den digitalen Wandel. Auch das ist ein Indikator dafür, dass Ärzte und Krankenhausträger
den digitalen Wandel nicht erdulden, sondern aktiv mitgestalten wollen.
Das sollten sie auch. Denn die Digitalisierung berührt viele Kernbereiche des ärztlichen
Berufsbilds. Wir stehen heute noch am Anfang. Perspektivisch hat die Digitalisierung
aber das Potenzial, sowohl die Prozesse als auch grundsätzliche Prinzipien der gesundheitlichen
Versorgung zu verändern. Diese Veränderungen werden aber nur dann zu
Verbesserungen führen, wenn Ärzte und Patienten Vertrauen in die neuen Strukturen
und Abläufe entwickeln können.
Viele Patienten fühlen sich von der Komplexität und Dynamik der Digitalisierung überfordert.
Nicht wenige möchten, dass alles so bleibt, wie es ist. Damit auch diese Menschen
von den neuen technischen Möglichkeiten profitieren können, müssen wir sie auf
dem Weg in die digitalisierte Medizin begleiten. Wir müssen ihre digitale Kompetenz
stärken. Vor allem aber müssen wir Vertrauen dafür schaffen, dass sich der Ausbau
digitaler Strukturen an ihren ureigensten Bedürfnissen orientiert und nicht an den
Marktinteressen von Tech-Konzernen und sogenannten digitalen Plattformanbietern.
Damit das gelingt, brauchen wir eine Gesamtstrategie für den Ausbau der Digitalisierung
und auch einen Ordnungsrahmen, der sowohl politische, rechtliche als auch
ethische Aspekte umfasst. Es ist Aufgabe der Politik, einen solchen Rahmen zu schaffen.
Unser Anliegen ist es, die Politik mit unserem besonderen Blick auf die Bedürfnisse der
Patientinnen und Patienten dabei zu unterstützen.
Unter dem Motto Intelligenz, Intuition und Individualität wird sich der 137. Deutsche
Chirurgen Kongress mit diesen Herausforderungen befassen. Ich bin gewiss, dass
wir spannende Vorträge und interessante Diskussionen erleben werden, aus denen
wir gewinnbringende
Erkenntnisse für die weitere Ausgestaltung unseres Gesundheitssystems
ziehen können.
In diesem Sinne wünsche ich dem Kongress einen guten Verlauf.
Dr. med. (I) Klaus Reinhardt
Präsident der Bundesärztekammer







